Oswaldo Guayasamín wurde 1919 geboren und war ein ecuadorianischer Maler und Bildhauer indigener und mestizischer Abstammung, der als eine der wichtigsten Figuren der lateinamerikanischen Kunst des 20. Jahrhunderts anerkannt ist.
- Sein Werk ist ein kraftvoller Schrei gegen Ungerechtigkeit, Unterdrückung und menschliches Leid, und zugleich eine Hommage an die Widerstandsfähigkeit und Würde der Völker Lateinamerikas.
- Er trat in die Schule der Schönen Künste in Quito (Escuela de Bellas Artes de Quito) ein, wo er als Maler und Bildhauer graduierte.
- Guayasamíns Kunst ist viszeral, emotional und tief in der menschlichen Verfassung sowie den sozialen und politischen Realitäten Lateinamerikas verwurzelt.
Sein Erbe wird bewahrt in:
- Casa Museo Guayasamín und La Capilla del Hombre in Quito, Ecuador.
- Seine Wandgemälde befinden sich an prominenten Orten wie dem UNESCO-Hauptquartier in Paris und dem Flughafen Adolfo Suárez Madrid-Barajas.
- Er erhielt den UNESCO-Preis für “ein Leben für den Frieden” und posthum den Internationalen José Martí Preis.