Die Firma Loetz wurde 1836 von Johann Baptist Eisner gegründet und war eine der wichtigsten Glasfabriken in Böhmen (Tschechische Republik), die bis 1918 zum Österreich-Ungarischen Reich gehörte.
Susana Loetz, die Witwe des Unternehmers JohannLoetz, übernahm die Fabrik bis 1852. Das Unternehmen wurde in Glasfabrik Johann Loetz Witwe umbenannt, ein Name, der bis zur Einstellung aller Aktivitäten 1947 beibehalten wurde.
Im 1879 ging es in den Besitz von Max Ritter von Spaun über. Unter seiner Leitung, zusammen mit dem Direktor Eduard Prochaska.
Die Technik „Marmoriertes Glass“ („Marmorglas“) war ihre Spezialität und eine Art von Glas, das Halbedelsteine nachahmte.
Loetz nahm aktiv teil und wurde auf den großen Weltausstellungen in Brüssel, München, Wien und auf der Weltausstellung in Paris gefeiert.
Loetz gründete 1920 eine zweite Firma namens Richard. Die Gläser wurden mit Säure geätzt.