Josef Lorenzl, geboren 1892 in Wien, Österreich, war ein österreichischer Bildhauer und Keramiker. Seine künstlerische Laufbahn begann mit der Arbeit in einer Gießerei im Wiener Arsenal, wo er ein tiefes Verständnis für die Technik des Bronzegusses erlangte.
· Lorenzls Figuren, mit ihren klaren Linien und subtilen geometrischen Formen, fangen den Geist des Art Déco ein.
· Er beherrschte die Chryselephantin-Technik, die Bronze und Elfenbein kombinierte, um exquisite Skulpturen zu schaffen. Viele seiner Bronzestücke waren auf Sockeln aus grünem brasilianischem Onyx montiert.
· Ein bedeutender Teil seines Werkes wurde in Keramik ausgeführt. Er arbeitete von 1920 bis 1930 eng mit der renommierten österreichischen Manufaktur Goldscheider zusammen.
· Das Virginia Museum of Fine Arts besitzt in seiner Sammlung eine Skulptur von Lorenzl mit dem Titel "State of a Girl" (ca. 1925), hergestellt aus Bronze, Elfenbein und Onyx.
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Stil Art déco Stil
Der Name Art déco wurde in den 1960er Jahren auf der Ausstellung „Les Années 25“ im Musée des Arts Décoratifs in Paris geprägt.
Die ersten Stücke waren auf der 1925 in Paris stattfindenden Internationalen Ausstellung für dekorative Künste und moderne Industrie zu sehen. Diese Ausstellung war eine direkte Reaktion auf die Ausstellungen in Turin (1902) und Mailand (1906).
Der Art-déco-Stil entstand von 1920 bis 1940 und zeichnet sich durch symmetrische, geradlinige Formen, abstrakte Designs und kräftige Farben aus.
Es kamen exotische Materialien zum Einsatz, wie Pergament, Chagrinleder (ein kleiner Fisch), Chromteile und Emaille. Auch Intarsien aus Elfenbein und Perlmutt wurden verwendet.
Im Gegensatz dazu konzentrierte sich der Jugendstil (Art Nouveau) stärker auf asymmetrische, geschwungene Linien, die von der Natur inspiriert waren.