Joseph D'Aste wurde 1881 in Neapel, Italien, geboren und zog zu Beginn des 20. Jahrhunderts nach Paris, wo er seine künstlerische Karriere entwickelte.
Er stellte seine Werke zwischen 1905 und 1934 im Pariser Salon aus.
Er ist bekannt für seine Werke, die idyllische Szenen des Hirtenlebens ("fête champêtre") darstellen.
Er arbeitete hauptsächlich in Bronze, oft mit goldenen Patinas, aber auch in Terrakotta und Marmor.
Seine Werke sind oft mit "J. D'Aste" oder "Joseph D'Aste" signiert.
Seine Werke befinden sich in den Sammlungen des Musée d'Orsay in Paris.
0:00 / 0:00
Stil Art Nouveau
Der französische Name "Art Nouveau“ bedeutet „neue Kunst“. In Deutschland ist dieser Stil auch als „Jugendstil“ bekannt, während er in Wien und Italien "Liberty“ genannt wird.
Er verwendet geschwungene, asymmetrische Linien, die oft von pflanzlichen Formen inspiriert sind, sowie stilisierte weibliche Silhouetten.
Dieser Stil fand Anwendung in der Architektur, im Innendesign, bei Glasobjekten, in der Schmuckherstellung, bei Skulpturen, Gemälden, Möbeln, Plakaten und Illustrationen.
Neue Materialien, wie Opale und Halbedelsteine, wurden eingeführt.
Der Jugendstil erlebte seinen größten Aufschwung auf der Weltausstellung von 1900 in Paris.
Danach verbreitete er sich in ganz Europa, den Vereinigten Staaten und Australien.
In Paris kann man ihn an den Eingängen der Metro sehen und in Belgien an zahlreichen Gebäuden.