Marcel Breuer, geboren 1902 in Ungarn, war ein bedeutender Möbeldesigner.
Im Alter von 18 Jahren wurde er einer der ersten und jüngsten Studenten des Bauhauses.
Zwischen 1925 und 1928 leitete er, nachdem er ein „Jungmeister“ geworden war, die Tischlerwerkstatt.
Er ist berühmt für seine innovativen Designs von Stahlrohrmöbeln, beeinflusst von der leichten und widerstandsfähigen Struktur seines Fahrrads.
Im Jahr 1928 verließ Breuer das Bauhaus und eröffnete sein eigenes Architekturbüro in Berlin.
Bis 1937 emigrierte Breuer in die Vereinigten Staaten und schloss sich mit Walter Gropius zusammen; er war von 1937 bis 1947 Professor an der Harvard University.
Im Jahr 1946 zog er nach New York und gründete seine eigene Firma, Marcel Breuer and Associates.
Er realisierte zahlreiche Architekturprojekte:
Das Whitney Museum of American Art in New York
Das UNESCO-Gebäude in Paris
Die Abteikirche St. John in Minnesota
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Stil Bauhausschule
Das Bauhaus war eine Schule für Design, Kunst und Architektur, die 1919 von Walter Gropius in Weimar (Deutschland) gegründet und 1933 von den preußischen Behörden (unter der nationalsozialistischen Partei) geschlossen wurde.
Der Name Bauhaus leitet sich aus der Zusammensetzung der deutschen Wörter Bau ("vom Bauen") und Haus ("Haus") ab.
Die Bauhaus-Schule war in drei Städten ansässig:
1919 – 1925: Weimar
1925 – 1932: Dessau
1932 – 1934: Berlin
Das Ziel des Bauhauses war:
Die Wiederbelebung handwerklicher Methoden im Bauwesen.
Die Vereinigung von Kunst, Handwerk und Industrie.
Funktionales und praktisches Design. Nützlichkeit und Funktionalität von Objekten und Gebäuden wurden gegenüber unnötiger Verzierung bevorzugt. Die Form sollte der Funktion folgen.