'WMF' wurde 1853 mit 16 Mitarbeitern gegründet und war vom Jugendstil (Art Nouveau) beeinflusst.
1914 wurden Fabriken in Deutschland, Polen und Österreich eröffnet.
Die ersten Kataloge des Unternehmens erschienen 1856 und 1859. Die Produkte wurden aus versilbertem Metall und Kristall hergestellt und umfassten unter anderem Kerzenständer, Pflanzgefäße, Punschschalen, Kartenhalter, Vasen, Obstschalen und Besteck.
Das Unternehmen wurde mit mehreren Preisen ausgezeichnet und sein internationaler Erfolg kündigte eine Phase stärkerer Expansion an.
Der deutsche Kaiser Wilhelm II. präsentierte ein kleines Museum an der Universität Harvard.
1905 erwarb WMF eine Mehrheitsbeteiligung an der AG Orivit, die Produkte unter dem Namen "Orivit" herstellte.
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Stil Art déco Stil
Der Name Art déco wurde in den 1960er Jahren auf der Ausstellung „Les Années 25“ im Musée des Arts Décoratifs in Paris geprägt.
Die ersten Stücke waren auf der 1925 in Paris stattfindenden Internationalen Ausstellung für dekorative Künste und moderne Industrie zu sehen. Diese Ausstellung war eine direkte Reaktion auf die Ausstellungen in Turin (1902) und Mailand (1906).
Der Art-déco-Stil entstand von 1920 bis 1940 und zeichnet sich durch symmetrische, geradlinige Formen, abstrakte Designs und kräftige Farben aus.
Es kamen exotische Materialien zum Einsatz, wie Pergament, Chagrinleder (ein kleiner Fisch), Chromteile und Emaille. Auch Intarsien aus Elfenbein und Perlmutt wurden verwendet.
Im Gegensatz dazu konzentrierte sich der Jugendstil (Art Nouveau) stärker auf asymmetrische, geschwungene Linien, die von der Natur inspiriert waren.